Bundesfnale Jugend trainiert für Olympia 2011
29. September 20111

Philippinum – Vierer verpasst knappt die Medaille - Platz vier im Bundesfinale

Fotos H-W Bruchmeier

 
 
 

Seit zehn Jahren vertreten die Ruderer des Gymnasium Philippinum Weilburg beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ die hessischen Farben. Vierzehn Mannschaften konnten in dieser Zeit sieben Medaillen, darunter zwei Bundessiege erkämpfen. In diesem Jahr verpassten die Jungen im Gig-Doppelvierer mit Steuermann (1994-1996) das Podest knapp und waren trotzdem realistisch und zufrieden.

Zwölf Bundesländer hatten zu der Regatta auf der Olympiastrecke von 1936 in Berlin – Grünau gemeldet. Nach der Bronzemedaille des Vorjahres mussten Fabian Bindenberger, Lukas Kittler, Michael Kittler, Jonas Schmitz und Steuermann Moritz Schönfeld teilweise gesundheitlich etwas angeschlagen schon im ersten Vorlauf auf der 1.000 m – Strecke gegen die Favoriten vom Carolinum Osnabrück antreten. Mit vier Sekunden Rückstand ruderten die Weilburger über die Ziellinie und mussten somit den Weg ins Finale über den Hoffnungslauf nehmen. Hier zeigte sich das Gymnasium Dachau (Bay) als überraschend starker Gegner. Nach schwachem Start schloss das Philippinum zur Streckenhälfte zwar auf, musste aber nach hartem Kampf die Spitze mit einer halben Sekunde an die Bayern abgeben und qualifizierte sich somit als fünftbeste Mannschaft.

Das Finale bei besten Ruderbedingungen und Sonnenschein begann mit einem Blitzstart des Sportgymnasiums Dresden mit einem Weltmeister an Bord und dem Boot des „Caro“. Knapp dahinter die zweite Sportschule, die Flatow-Oberschule aus Berlin. Bindenberger / Kittler / Kittler / Schmitz / Schönfeld schlossen kurz vor der 500 m – Marke zu Dachau auf und griff auch die Berliner an. Bei 750 Metern waren die Medaillen noch nicht vergeben, doch mit einem tollen Endspurt in einem schnellen Rennen holten die Sachsen den Bundessieg vor den Niedersachsen und Berlin. Völlig ausgepumpt sicherte sich das Philippinum Platz vier vor Bayern und Mölln (Schleswig-Holstein).

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