Kurzstreckenregatta Limburg 2011
07.09.2011

WRV braucht sich um Nachwuchs nicht zu sorgen

Fotos R.Kittler Text H-W Bruchmeier

 

 
 
 

Noch nie war die Mannschaft des Weilburger Rudervereins so groß wie auf der Limburger Kurzstreckenregatta. Von den dreiundzwanzig Aktiven trugen sich bei vierzehn Siegen fünfzehn Rudderer in die Siegerliste ein.

Den Auftakt machten Caroline Joris im Mädchen Einer 1997 mit einem deutlichen Sieg in der Leistungsgruppe III (Ruderinnen ohne Sieg) und Janne Hartl ebenso souverän in der zweiten Abteilung. Juliane Lößl musste am Samstag mit Platz zwei in der Leistungsgruppe I zufrieden sein, am Sonntag setzte sie sich in einem spannenden Rennen gegen Offenbach und Koblenz durch. Auch Daniel Fischer setzte sich bei den Jungen locker durch und konnte auch am Sonntag seinen zweiten Sieg nach Hause rudern. Zusammen mit Vincent Stein wurde er Zweiter im Doppelzweier.

Mit zwei Booten war der WRV im Mädchen-Doppelvierer am Start. Juliane Lößl, Caroline Joris, Janne Hartl, Laura Hülsemann, Steuerfrau Franziska Prüßner gewannen in der ersten Abteilung gegen Lahnstein, Marie Kokert, Lea Höhler, Laura Gras, Johanna Prüßner, Stfr. Eva Berlips verpatzten den Start und wurden Dritte hinter Limburg und Koblenz.

Am zweiten Tag wurde in den Booten umgesetzt, hier siegten Lößl, Prüßner, Höhler, Hartl wieder vor Lahnstein, die zweite WRV Crew wurde Dritte.

Lea Höhler / Johanna Prüßner (1998) ruderten im Doppelzweier an beiden Tagen als Zweite durch Ziel, ebenso Joris / Hartl im älteren Jahrgang.

Weilburgs jüngster Skuller, Alexander Wagner (1999) holte sich bei seinem Regattadebut mit kraftvollen Schlägen seinen ersten Sieg.

Florian Unsinn / Sebastian Maaß harmonieren im Leichtgewichts-Doppelzweier (1998) bestens und rudertem mit weiten Vorsprung über die Ziellinie. Im Einer konnte Julius Krafft u.a. seinen Vereinskamerad Florian Unsinn als Zweiten hinter sich lassen, in der zweiten Abteilung holte Sebastian den nächsten Sieg für den WRV. Julius Krafft/Vincent Stein mussten gegen Höchst eine knappe Niederlage einstecken, Stein wurde im Einer noch einmal Zweiter.

Nach jahrelanger Pause ging „Senior“ Andrej Prinz wieder an den Start und zeigte bei seinem Sieg imponierend seine Leistungsstärke

Nicht ganz zufrieden waren die Junioren, die mit der Kurzstrecke nicht so richtig zurecht kamen und die meisten Rennen in der Startphase verloren. Fabian Bindenberger und Lukas Kittler mussten im Doppelzweier an beiden Tagen eine Niederlage gegen Boote aus Lahnstein einstecken, setzten sich aber im Zweier ohne am Samstag gegen Wiesbaden knapp durch und gewannen. Dafür revanchierte sich Wiesbaden am Sonntag und gewann hauchdünn vor den Lahnruderern. Auch in den Einern fehlte den beiden Weilburgern meist die letzte Konsequenz am Start, sodass sie jeweils knapp geschlagen Dritte und Zweite wurden. Diese Plätze belegten auch Jonas Schmitz und Ferdinand Lößl in der Leistungsklasse II der A-Junioren an beiden Tagen. Am Sonntag durfte Fabian Bindenberger sich dann doch noch über sein „Radaddelchen“ für den Einer-Sieg freuen.

Ein Versuch war der Start im Doppelvierer in dem die vier A-Junioren an beiden Tagen Platz zwei erruderten.

Moritz Schönfeld belegte in Renngemeinschaft mit Frankfurt im Leichtgewichts-Doppelzweier an beiden Tagen Platz drei, im Einer wurde er an beiden Tagen Zweiter.

Michael Kittler versuchte sich erstmals im Doppelvierer mit Limburg und wurde Zweiter, im Einer am Samstag Dritter, am Sonntag konnte er in einem beherzten Rennen einen guten zweiten Platz erkämpfen.

 

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