| Rudern | |
21.11.2011 |
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Rudermuseum und Regattastrecke Henley-on-Thames |
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RG91BF |
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dies ist der Postcode, welcher, im Navi eingegeben – Interessierte zum River and Rowing Museum (rrm.co.uk) in Henley-on-Thames dirigiert. Dieses Museum bietet eine bunte Mischung an Exponaten rund um das Thema Themse, welche Besucher aller Altersklassen anspricht.
Überlebensgroße Statuen von Sir Steve Redgrave und Sir Mathew Pinset begrüßen die Besucher bereits auf dem Parkplatz des Museums. Beide, weit über England hinaus bekannte Rudersportler, wurden für ihre Erfolge von der englischen Königin geadelt. In Kontinentaleuropa kaum vorstellbar, handelt es sich beim Rudersport doch eher um eine Nischendisziplin. Nach Betreten des Museums hat man zunächst die Möglichkeit, den englischen Kinderbuchklassiker ´Der Wind in den Weiden – The Wind in the Willows´ – im Rahmen einer hörspielgeführten Führung mittels Audioguide näher kennen zu lernen. Liebevoll gestaltete Miniaturen und Szenen setzen den Roman, welcher 1908 von Kenneth Graham veröffentlicht wurde um. Einer Fabel sehr ähnlich, beschreibt er sowohl die Natur im Wandel der Jahreszeiten, wie auch die gesellschaftlichen Verhältnisse im England der damaligen Zeit. Auf der 1. Etage des Museums kommt der Rudersportler auf seine Kosten. Die historische Entwicklung vom Rudern als Fortbewegungsmittel bis hin zum Leistungssport wird anhand zahlreicher Schaukästen (z. t. interaktiv), altertümlichen Fotos und Berichten veranschaulicht. Exponate neuern Datums veranschaulichen die rasante technische Entwicklung in Rudersport. Höhepunkte ist sicherlich der, von Luigi Colani entworfene Deutschland-Achter von 1972 sowie Medaillen der Ruder WM 2010 in Neuseeland. Andere Exponate weckten heimatliche Gefühle, sahen sie doch Booten im heimischen Weilburger Bootshaus zum verwechseln ähnlich...
Ein weiterer Raum ist der Entstehungsgeschichte der Henley Royal Regatta gewidmet. Diese wird seit 1839 jährlich durchgeführt und war bis 1993 männlichen Aktiven vorbehalten. Diese prestigeträchtige Regatta ist für alle Rudersportbegeisterten ein Begriff ist und verwandelt alljährlich den beschaulichen Vorort Londons in einen Hexenkessel der Achter-Fangemeinde. Aus der ganzen Welt reisen Leistungssportler an, um auf der Regattastrecke im K.O. System das beste Boot zu küren.
Die letzte Abteilung des River and Rowing Museums hat die Fauna und Flora, Aspekte des Umweltschutzes sowie die Bedeutung der Themse für die wirtschaftliche Entwicklung und als Transportweg für Wirtschaftgüter zum Thema. Leicht verständliche Schautafeln und Computer mit Touch-Screen Technologie ermöglichen es jedem Besucher sein eigenes Maß an Information abzurufen. Insgesamt bietet dieses Museum viel Wissenswertes weit über das Thema Rudern hinaus. Der Eintritt ist mit 8 Pfund/Erwachsenen für englische Verhältnisse eher preiswert, zumal keine Parkgebühren erhoben werden und das Stadtzentrum bzw. die nahegelegene Uferpromenade längs der Themse zum Spaziergang einlädt. Unser Resumee: Das River und Rowing Museum ist einen Besuch wert.
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